Weniger drin als gedacht

BTE Hessen

Am Mittwoch (03.06.2015) war der BTE (Gewerkschaft Mess- und Eichwesen) zu Gast an unserem Stand auf dem Hessentag 2015 in Hofgeismar. Auf der Landesaustellung in Halle 2 ging es dabei auch um Mogelpackungen.

Mogelpackung nennt man umgangssprachlich eine Verpackung für ein Konsumprodukt, die über die wirkliche Menge oder Beschaffenheit des Inhalts hinwegtäuscht. Im übertragenen Sinn wird der Begriff für ein Angebot verwendet, hinter dem sich weniger oder anderes verbirgt, als es den Anschein hat.

Klaus Pankow, Marco Frei und Hans Werner Havenstein hatten einige Verpackungen und vielfältige Abbildungen als Beispiele dabei und konnten den Besucherinnen und Besuchern einiges an Wissen vermitteln.

Das deutsche Eichgesetz regelt in § 7 die Anforderungen an Fertigpackungen. Fertigpackungen müssen so gestaltet und befüllt sein, dass sie „keine größere Füllmenge vortäuschen, als in ihnen enthalten ist“. Falls doch eine größere Füllmenge vorgetäuscht wird, kann man von einer Mogelpackung sprechen. Die Fertigpackungsverordnung enthält Einzelheiten zur Bemessung des Inhalts.

Aus Gründen des Verbraucherschutzes ist eine Verpackung nicht zulässig, wenn die Füllmenge einer undurchsichtigen Fertigverpackung von dem Fassungsvermögen des Behälters um mehr als 30 % abweicht – mit anderen Worten: Wenn die Verpackung zu rund einem Drittel Luft enthält. Davon ausgenommen sind Fälle, wo die Abweichung produktbedingt oder technisch unumgänglich ist (Wikipedia).


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